So findest Du das richtige Hosting

Du willst eine Webseite erstellen und weißt auch schon, dass es kein Baukastensystem werden soll? WordPress nicht in der com-Variante, denn dann machen die das Hosting für Dich, sondern Du willst es selbst installieren? Super. Dann behältst Du die volle Kontrolle und es ist auch erstmal eine recht kostensparende Variante.

WordPress.com sagt natürlich, das ist nur was für technisch Ambitionierte, aber ganz ehrlich, ich manage selbst zwei Wordpres-Webseiten und der technische bzw. administrative Aufwand ist nicht groß. Ich habe ein Sicherheitsplugin laufen, für das ich pro Seite 36 Euro im Jahr zahle (die haben aber auch eine gute kostenlose Variante) und ich aktualisiere meine Plugins mindestens zweimal im Monat. UND DAS WARS. Klingt machbar? Gut. Das seh ich auch so.

Hosting – worauf kommt es an?

man sagt übrigens auch Provider. Derjenige also, der die Voraussetzungen und technischen Grundlagen wie Speicherkapazität, Server, die Tag und Nacht laufen, Software auf den Servern für Deine Webseite bereitstellt.

Bekannte Anbieter sind zum Beispiel Strato, 1und1, HostEurope oder HostGator oder Bluehost, wenns Englisch sein darf.

Worauf kommt es an?

Auf jeden Fall nicht in erster Linie auf den Preis. Das Angebot an sich muss stimmen.

  1. Wie viele Domains brauchst Du? Reicht eine? Gibt es Subdomains? Das wird spätestens dann interessant, wenn Du eine Mitgliederseite aufbauen möchtest oder auch einen Shop. Subdomains sind meist aber ziemlich großzügig inklusive.
  2. Sind die Domainnamen inklusive oder extra zu bezahlen?
  3. Wieviel Emailadressen sind enthalten? Hoffentlich mehr als eine! Kannst Du diese Emailadressen über IMAP abrufen? Wenn nur pop3 geht, kannst Du Dein Email-Konto nicht auf mehreren Geräten synchronisieren und das ist im Zeitalter von Tablet und Smartphone absolut uncool.
  4. Webspace: Wieviel Speicherplatz braucht Deine Seite? Meist werden um die 50 GB angeboten. Soviel wirst Du wahrscheinlich nie brauchen, es kann auch weniger sein. Aber auch 5 GB sind für ein Projekt am Anfang ziemlich viel.
  5. Performance oder RAM sagen aus, wieviel Besucher Deine Seite gleichzeitig haben kann. Bei 1und1 gibt es neuerdings Skalierbare Levels. Bei all-inkl., meinem Provider, gibt es eine Traffic Flat, das heißt der RAM wird nach Bedarf angepasst, es gibt keine Obergrenze. Das gefällt mir viel besser.
  6. Dann sollte es, falls Du wordpress.org benutzen willst, einen Software-Installer oder quick-install geben. Das ist heute üblich und Du kannst damit mit einem Klick die Software auf deinem Webspace installieren. Dann bekommst Du nur noch Deine Login-Daten und schon kannst Du Dich über Deinen Browser auf deiner Webseite einloggen.
  7. GAAAAANZ wichtig: gibt es ein SSL-Zertifikat? Mit diesem Zertifikat werden Daten, die jemand auf der Webseite, zum Beispiel über das Kontaktformular, eingibt, verschlüsselt. Das ist wichtig für die Sicherheit Deiner Seite. Bei Seiten, die ein solches Zertifikat nicht haben, gibt es neuerdings je nach Browser eine Warnung, dass die Seite nicht sicher ist. SSL ist inzwischen Standard und sollte im Paket dabei sein. Es gibt von der Initiative „Let’s encrypt“ kostenlose SSL-Zertifikate. Die kannst Du aber nur einbinden, wenn Dein Hoster das anbietet (oder Du hast viel technisches Know-How). Verlangt er dagegen für ein solches Zertifikat mehrere Euro, werde ich skeptisch. Das muss nicht sein.

Meine Erfahrung: Ich bin von meinem alten Provider 1und1 im Frühjahr 2017 zu all-inkl gewechselt, weil 1und1 mir nur ein teures Symantec-Sicherheitszertifikat einbinden wollte. Da war das Fass voll. Mein Vertrag war eh teuer und unrentabel und ich hab die Mühe auf mich genommen, den Anbieter zu wechseln und meine Projekte umzuziehen. Das war natürlich mit Arbeit verbunden, aber es hat sich gelohnt. Nun bezahle ich bei all-inkl. knapp 9 Euro im Monat, habe 10 Domains inklusive, unbegrenzten Traffic und SSL-Zertifikate bis ich schwarz werde. Und all- inkl. hat seinen Sitz in der Oberlausitz, da kommt für mich als Dresdnerin ja fast ein bisschen Heimatgefühl auf.

8. Und last but not least, wenn wir über diese Hostingpreise zwischen 2 und 20 Euro reden, dann heißt das immer, dass auf dem Server, wo Deine Webseite dann liegt, auch noch andere Webseiten von anderen Kunden liegen, das nennt sich shared hosting. Das bedeutet: gibt es an den Server viele Anfragen, geht die Performance runter. Die Webseite braucht dann länger, um bei Dir auf dem Computer oder Smartphone zu laden.

All-inkl. gibt an, wie viele weitere Kunden ein Server bedient. Im einfachsten Tarif sind es hundert, in den höheren Tarifen 50 oder gar nur 30 Kunden. Pauschal kann man sagen: Je weniger desto besser.

Jetzt bist Du dran

Damit bin ich am Ende der Übersicht. Jetzt ist es an Dir.

Hast Du Lust mit WordPress zu starten? Dann brauchst Du jetzt einen guten Hoster, ich empfehl Dir all-inkl. (ich krieg keine Provision – das ist einfach nur meine Empfehlung),. Der Markt ändert sich in diesem Bereich jedoch schnell. Vielleicht findest Du auch einen anderen Provider, dessen Angebot dir besser gefällt.

Wenn es also WordPress sein darf, Du aber die Arbeit und Zeit scheust, das jetzt anzugehen und umzusetzen, dann hab ich was für Dich.

Mein Angebot

Stell Dir vor, ich schick Dir in zwei Tagen einfach einen Link zu Deiner neuen Webseite und geb Dir die Login-Informationen? Dann kannst Du sofort loslegen.

Ich übernehm die Einrichtung und den Kauf der Domain bei all-inkl. Damit ersparst Du Dir das Einrichten beim Hoster, das Einstellen der richtigen PHP-Version auf dem Server, Datenbank, SSL-Zertifikat und auch die Email-Einrichtung. Die mach ich auch noch für Dich (wenn schon, denn schon!).

Das Ganze kostet Dich nur 97 Euro. (Hosting-Vertrag geht auf Deine Rechnung.)

Schick mir einfach eine Email über das Kontaktformular und dann kannst Du Dich fast schon einloggen;-).

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.